Frage der Woche

Jede Woche beantworten wir die Frage der Woche – rund um den Windpark Altdorfer Wald, aber auch zur Windenergie im Allgemeinen.

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  • Frage der Woche: Wer finanziert das Projekt Windpark Altdorfer Wald in der Planungs- und Genehmigungsphase? 

    Das Projekt wird durch die von den Projektpartnern (SWU und iTerra energy GmbH) gegründete Projektgesellschaft Windpark Altdorfer Wald GmbH finanziert. Investitionen in das Vorhaben werden zu gleichen Teilen durch die beiden Projektpartner getätigt.
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  • Frage der Woche: Wie wird sichergestellt, dass der Schattenwurf von Windenergieanlagen keine Anrainer beeinträchtigt?

    Damit Anrainer nicht von dem Schattenwurf beeinträchtig werden, ist im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) ein Grenzwert festgelegt. Sollte dieser bei einzelnen Anlagen nicht automatisch eingehalten werden, ist für diese eine Abschaltautomatik einzurichten.
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  • Frage der Woche: Welche Besonderheit hat der Schattenwurf von Windenergieanlagen

    Anders als beispielsweise bei einem Funkturm verändert sich der Schatten einer Windenergieanlage nicht nur durch die Veränderung des Sonnenstandes. Durch die Bewegung der Rotorblätter wechseln sich Licht und Schatten ab, sodass das Licht nicht permanent auf einer bestimmten Fläche verbleibt, sondern intermittierend auftritt.
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  • Frage der Woche: Wem gehören die Flächen, auf denen der Windpark im Altdorfer Wald entstehen soll?

    Die Flächen, auf denen der Windpark im Altdorfer Wald entstehen sollen, sind zum Großteil im Besitz des Landes Baden-Württemberg und werden durch den ForstBW bewirtschaftet. Hinzu kommen Flächen des Fürsten von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee.
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  • Frage der Woche: Warum ist die unabhängige und kritische Arbeit des Naturschutzgutachters für den Windpark Altdorfer Wald so wichtig?

    Die Arbeit des Naturschutzgutachters mündet in der Erstellung eines Gutachtens, das die Vereinbarkeit des Parklayouts mit den hohen Anforderungen des Natur- und Artenschutzes sicherstellt und eine solide Grundlage für den Genehmigungsantrag bildet.
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  • Frage der Woche: An wie vielen Tagen pro Jahr gibt es in Deutschland ausreichend Wind zur Stromerzeugung?

    Im Referenzjahr 2018 gab es an 85 Prozent der Tage ausreichend Wind für die Stromerzeugung mit Windenergieanlagen. Somit konnten rund 310 Tage effektiv für die Stromerzeugung genutzt werden.
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  • Frage der Woche: Warum finden im Altdorfer Wald Vermessungsarbeiten statt?

    Für die Planung eines Windparks sind genaue Kenntnisse über die Topografie im Vorhabengebiet notwendig. Zwar besteht für das Gebiet des Altdorfer Wald bereits ein digitales Geländemodell, dieses bildet die Topografie jedoch teilweise nur unzureichend ab. Daher finden in der Kalenderwoche 15 und 16 erste Vermessung statt.
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  • Frage der Woche: Ab welcher Windgeschwindigkeit muss eine Windenergieanlage stillstehen?

    Um das Schadensrisiko an einer Anlage zu minimieren, werden Windenergieanlagen ab einer gewissen Windgeschwindigkeit abgeschaltet. Dies geschieht im Regelfall automatisch. Im Binnenland liegt dieser Grenzwert im Schnitt bei etwa 22 m/s.
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  • Frage der Woche: Auf welcher Basis wird ein erstes Parklayout entwickelt?

    Für ein erstes, vorläufiges Parklayout werden zuerst die diversen Ausschlussbereiche des Vorhabengebiets ermittelt – hierbei werden auch die vorliegenden Windertragsdaten für das Gebiet einbezogen. In einem nächsten Schritt werden die Anlagen unter Berücksichtigung der technisch notwendigen Abstände untereinander auf dem potenziell möglichen Vorhabengebiet verteilt.
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  • Frage der Woche: Wird ein späterer Rückbau der Anlagen garantiert?

    Ja, der Rückbau der Anlagen kann garantiert werden. Die Hinterlegung der Rückbaukosten durch den Vorhabenträger ist Auflage des Genehmigungsbescheids und wird dementsprechend durch den Genehmigungsgeber kontrolliert und überwacht.
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  • Frage der Woche: Wer sind die verbreitetsten Hersteller von Windenergieanlagen in Deutschland?

    Der deutsche Markt für Windenergieanlagen wird aktuell maßgeblich von drei führenden Herstellern geprägt: Vestas, Nordex und ENERCON.
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  • Frage der Woche: Können auch Menschen und Unternehmen vor Ort von dem im Windpark erzeugte Strom profitieren?

    Mit spezifischen Stromtarifangeboten sollen nicht nur Anrainer sondern auch Unternehmen der Region vom Windpark profitieren können.
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  • Frage der Woche: Wie wird das Fledermausvorkommen im Altdorfer Wald untersucht?

    Zur Untersuchung des Vorkommens unterschiedlicher Fledermausarten wird im Rahmen der naturschutzfachlichen Untersuchungen moderne Technik eingesetzt. Hierzu zählen Telemetrie-Sender und Antennen-Einheiten sowie Fledermaus-Detektoren.
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  • Frage der Woche: Ab welcher Windgeschwindigkeit erzeugt eine Windenergieanlage Strom?

    Die Rotorblätter einer Windenergieanlage beginnen sich je nach Analagentyp im Regelfall ab einer Windgeschwindigkeit von 2 bis 4 Meter pro Sekunde zu drehen und Strom zu erzeugen.
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  • Frage der Woche: Wann wird der Windpark im Altdorfer Wald gebaut?

    Der Bau des Windpark Altdorfer Wald kann erst erfolgen, wenn eine Genehmigung durch das Landratsamt Ravensburg erteilt wurde. Nach unserem aktuellen Projektzeitplan ist der Bau der Windenergieanalagen für voraussichtlich 2027 angesetzt.
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  • Frage der Woche: Wie erfolgt der idealtypische Bau einer Windenergieanlage?

    Der Bau einer Windenergieanlage erfolgt idealtypisch in 9 Schritten: Abschieben des Oberbodens, Einbau und Verdichtung von Schottertragschichten für Kranstellflächen und Kranauslegerflächen, Aushub der Fundamentgruben, Herstellung einer Gründungsschicht, Herstellung einer Fundamentform, Abdeckung des Fundaments, Aufbau des Krans und Montage des Turms, Fertigstellung, Renaturierung.
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  • Frage der Woche: Mit welcher Projektdauer planen wir im Altdorfer Wald und welche Projektphasen gibt es?

    Für den Windpark Altdorfer Wald rechnen wir mit einem Zeitraum von rund acht Jahren. Diese Zeit lässt sich in 5 Projektphasen einteilen: Die Ausschreibungsphase, die Planungsphase, die Genehmigungsphase, die Bauphase und die Betriebsphase.
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  • Frage der Woche: Was ist ein Genehmigungsverfahren nach BImSchG?

    Es handelt sich um eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Eine Genehmigung nach dem BImSchG ist für jede Windenergieanlage mit einer Gesamthöhe von mehr als 50 Metern notwendig.
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  • Frage der Woche: Welche Fläche wird dauerhaft pro Windenergieanlage benötigt?

    Der dauerhafte Flächenverbrauch pro Anlage beläuft sich auf etwa 0,4 Hektar pro Anlage.
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  • Frage der Woche: Warum drehen sich Windräder immer im Uhrzeigersinn?

    Grund für die einheitliche Drehrichtung im Uhrzeigersinn ist zum einen die Vereinfachung der Produktion, zum anderen die Optik. Denn Windparks würden sehr unruhig wirken, wenn sich die Räder unterschiedlich drehen.
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  • Frage der Woche: Warum haben die SWU und die iTerra energy den Zuschlag durch den Forst BW erhalten?

    Grundlage für die Entscheidung durch den ForstBW war das abgegebene Angebot, das unter anderem das technische Umsetzungskonzept sowie Angaben zu Wertschöpfungsmöglichkeiten umfasste. Weiter Informationen zur Entscheidungsfindung wurden durch den ForstBW nicht veröffentlicht.
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  • Frage der Woche: Warum werden in Baden-Württemberg Windenergieanlagen häufig im Wald geplant?

    In Höhenlagen weht der Wind am stärksten, diese sind in Baden-Württemberg allerdings oft bewaldet. Daher werden auf den oftmals bewaldeten Höhenlagen die meisten Windkraftanlagen gebaut. Hinzu kommt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, wie zum Beispiel der Mindestabstand zur Wohnbebauung.
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  • Frage der Woche: Warum hat der ForstBW den Standort Altdorfer Wald für die Windenergie ausgeschrieben?

    Der ForstBW wurde im Rahmen der „Vermarktungsoffensive Windkraft“ durch das Land Baden-Württemberg beauftragt, potenzielle Standorte für die Nutzung der Windenergie auszuschreiben.
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  • Frage der Woche: Hat der Bau eines Windparks Einfluss auf die Immobilienpreise?

    Es gibt keine empirischen Erkenntnisse darüber, wie sich der Verkehrswert von Wohngrundstücken und Immobilien durch den Bau von Windenergieanlagen verändert. Verschiedene Studien deuten allerdings darauf hin, dass der Wert und die Preisentwicklung von Immobilien von ökonomischen und demografischen Einflüssen dominiert werden und nicht von Windenergieanlagen.
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  • Werden sich Bürgerinnen und Bürger am Windpark Altdorfer Wald beteiligen können?

    Damit auch Sie als Privatperson von der Stromproduktion in unmittelbarer Nachbarschaft profitieren, wollen wir Anrainern einen finanziellen Mehrwert durch die wirtschaftliche Beteiligung am Windpark bieten. Da nicht alle Bürgerinnen und Bürger über die Mittel verfügen, um sich finanziell am Windpark zu beteiligen, werden wir auch die Möglichkeit eines vergünstigen Bürgerstromtarifs prüfen. Die Details hierzu werden im Laufe der weiteren Projektentwicklung, im Vorfeld der Finanzierung ausgearbeitet.
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  • Frage der Woche: Was ist SF6 und warum ist es oft in Windenergieanlagen verbaut?

    SF6 steht für Schwefelhexafluorid. Es ist ein farbloses, geruchloses Gas, das unter Normalbedingungen nicht brennbar ist. SF6 hat eine hohe elektrische Isolationsfähigkeit und wird daher in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, zum Beispiel in den Schaltanlagen einiger Windenergieanlagen als Isoliergas.
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  • Frage der Woche: Welche Windmessungen werden im Altdorfer Wald durchgeführt?

    Die Windmesskampagne im Altdorfer Wald besteht aus zwei Phasen: Eine erste vorbereitende Kurzzeitmesskampagne und eine Langzeitmessung über 12 Monate.
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  • Frage der Woche: Welche Windprognose besteht für den Standort Altdorfer Wald?

    Auf Basis des Windatlas Baden-Württemberg erwarten wir für den Windpark Altdorfer Wald eine Windgeschwindigkeit von 6,1 bis 6,5 Metern pro Sekunde in 200 Metern Höhe.
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  • Frage der Woche: Warum ist Windenergie vor Ort entscheidend für die Industrie in Baden-Württemberg?

    Die Verfügbarkeit von Strom aus Erneuerbaren Energien ist ein entscheidender Standortfaktor – nicht nur für die Ansiedlung von neuen Unternehmen, sondern auch für die ansässige Industrie.
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  • Frage der Woche: Welchen wirtschaftlichen Nutzen werden die umliegenden Kommunen vom Windpark haben?

    Die umliegenden Kommunen werden anteilig die EEG-Umlage erhalten. Weiterhin streben wir als Projektgesellschaft an, zukünftig kommunale Unternehmen und ansässige Stadtwerke an dem Windpark zu beteiligen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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  • Frage der Woche: Ab wann ist eine Windenergieanlage klimaneutral?

    Eine durchschnittliche Onshore-Windenergieanlage ist im Schnitt nach ca. 7 Monaten klimaneutral. Mehr dazu erfahren Sie in dieser Frage der Woche.
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  • Frage der Woche: Wann gibt es eine Visualisierung zum Projekt?

    Sobald eine belastbare Projektplanung vorliegt, ist eine Visualisierung des geplanten Windparks Altdorfer Wald vorgesehen. Mehr dazu erfahren Sie hier.
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