Frage der Woche: Was ist SF6 und warum ist es oft in Windenergieanlagen verbaut?

SF6 steht für Schwefelhexafluorid. Es ist ein farbloses, geruchloses Gas, das unter Normalbedingungen nicht brennbar ist. SF6 hat eine hohe elektrische Isolationsfähigkeit und wird daher in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, zum Beispiel in den Schaltanlagen einiger Windenergieanlagen als Isoliergas. Grundlegend wird SF6 in sehr vielen elektrischen Schaltanlagen zur Isolierung eingesetzt und entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Nichtsdestotrotz ist festzuhalten, dass der Einsatz von SF6 aufgrund seiner hohen Treibhauswirkung kritisch betrachtet werden muss. Daher arbeiten Industrie und Forschung an der Entwicklung alternativer Isoliergase.

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Frage der Woche: Welche Rolle spielt die Nabenhöhe für die Effizienz einer Windenergieanlage?

Die Nabenhöhe beeinflusst die Effizienz einer Windenergieanlage erheblich. Mit zunehmender Höhe sind die Winde stärker und konstanter. Da die Energie, die eine Windenergieanlage aus dem Wind gewinnen kann, stark von der Windgeschwindigkeit abhängt, führt eine höhere Nabenhöhe zu deutlich höheren Erträgen. Zudem verringert sie Turbulenzen, reduziert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Anlage.

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Portrait des evaluierten Anlagentyps: ENERCON E-175

Die ENERCON E-175 EP5 ist eine moderne Windenergieanlage für Standorte mit niedrigen bis mittleren Windgeschwindigkeiten. Für den Windpark Altdorfer Wald wurden drei Varianten geprüft – mit 6 bzw. 7 MW Leistung, 175 Metern Rotordurchmesser und unterschiedlichen Nabenhöhen.

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