Frage der Woche: Ab wann ist eine Windenergieanlage klimaneutral?

Eine durchschnittliche Onshore-Windenergieanlage ist im Schnitt nach ca. 7 Monaten klimaneutral. Diese 7 Monate, also die Zeit, die es dauert, bis die CO2-Last durch die CO2-Einsparung ausgeglichen ist, nennt man auch CO2-Amortisationszeit. Betrachtet man den gesamten Lebenszyklus einer durchschnittlichen Onshore-Windenergieanlage – also die Herstellung, Bau, Betrieb und Wartung, Rückbau und Entsorgung bzw. Recycling – liegt der der CO2-Ausstoß bei ca. 2.400 Tonnen CO2 (Quelle: Vestas). Die CO2-Einsparung einer Windenenergieanlage variiert je nach Standort und Anlagentyp. Durchschnittlich liegt die vermiedene Masse an CO2 aber bei ca. 4.200 t CO2 pro Anlage und Jahr. Eine durchschnittlichen Onshore-Windenergieanlage verursacht also in ihrem gesamten Lebenszyklus deutlich weniger CO2, als diese bereits innerhalb von nur einem Jahr kompensiert hat.

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Frage der Woche: Welche Rolle spielt die Nabenhöhe für die Effizienz einer Windenergieanlage?

Die Nabenhöhe beeinflusst die Effizienz einer Windenergieanlage erheblich. Mit zunehmender Höhe sind die Winde stärker und konstanter. Da die Energie, die eine Windenergieanlage aus dem Wind gewinnen kann, stark von der Windgeschwindigkeit abhängt, führt eine höhere Nabenhöhe zu deutlich höheren Erträgen. Zudem verringert sie Turbulenzen, reduziert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Anlage.

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Portrait des evaluierten Anlagentyps: ENERCON E-175

Die ENERCON E-175 EP5 ist eine moderne Windenergieanlage für Standorte mit niedrigen bis mittleren Windgeschwindigkeiten. Für den Windpark Altdorfer Wald wurden drei Varianten geprüft – mit 6 bzw. 7 MW Leistung, 175 Metern Rotordurchmesser und unterschiedlichen Nabenhöhen.

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