Frage der Woche: Warum sind Windenergieanlagen vorwiegend weiß?

Die Kennzeichnung von Windenergieanlagen wird gesetzlich in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen geregelt. Die Vorschriften in der AVV beziehen sich sowohl auf die Farbgebung der Anlagenkomponenten als auch die Gefahren-Kennzeichnung bei Tag und Nacht.  Windenergieanlagen haben grundsätzlich eine weiße oder sehr hellgraue Farbe. Dies liegt vor allem daran, dass sich dunkel gefärbtes Material wesentlich schneller erhitzen würde und somit eine stärkere Belastung der gesamten Anlage zur Folge hätte.

Ferner erscheinen helle Windenergieanlagen beim Blick in den Himmel natürlicher und werden dadurch  als weniger auffällig und störend wahrgenommen.

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Frage der Woche: Welche Rolle spielt die Nabenhöhe für die Effizienz einer Windenergieanlage?

Die Nabenhöhe beeinflusst die Effizienz einer Windenergieanlage erheblich. Mit zunehmender Höhe sind die Winde stärker und konstanter. Da die Energie, die eine Windenergieanlage aus dem Wind gewinnen kann, stark von der Windgeschwindigkeit abhängt, führt eine höhere Nabenhöhe zu deutlich höheren Erträgen. Zudem verringert sie Turbulenzen, reduziert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Anlage.

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Portrait des evaluierten Anlagentyps: ENERCON E-175

Die ENERCON E-175 EP5 ist eine moderne Windenergieanlage für Standorte mit niedrigen bis mittleren Windgeschwindigkeiten. Für den Windpark Altdorfer Wald wurden drei Varianten geprüft – mit 6 bzw. 7 MW Leistung, 175 Metern Rotordurchmesser und unterschiedlichen Nabenhöhen.

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