Frage der Woche: Beeinflussen Windenergieanlagen das örtliche Klima?

Zwar Wenn sich die Rotorblätter einer Windkraftanlage drehen, vermischen sie Luftmassen in ihrem Bereich mit der Luft direkt über dem Boden. Da kalte Luft schwerer ist als warme und sich eher am Boden sammelt, wird unterschiedlich warme Luft durch die Windenergieanlagen vermischt – sie wird am Boden wärmer. Dieses Phänomen lässt sich vor allem nachts beobachten.

Windenergieanlagen können also die Temperatur in ihrer unmittelbaren Umgebung während ihrer Betriebszeit verändern und folglich das lokale Mikroklima in einem Windpark minimal erwärmen. Dieser Einfluss ist jedoch erstens als sehr gering einzustufen beispielsweise deutlich geringer als die durch Siedlungen oder Kraftwerke verursachte Erwärmung, und kann somit keine Dürren oder vergleichbare Phänomene hervorrufen.  Zweitens ist der Einfluss lokal sehr begrenzt und hat damit keinerlei Einfluss auf die allgemeine Erwärmung des Klimas.

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Frage der Woche: Welche Rolle spielt die Nabenhöhe für die Effizienz einer Windenergieanlage?

Die Nabenhöhe beeinflusst die Effizienz einer Windenergieanlage erheblich. Mit zunehmender Höhe sind die Winde stärker und konstanter. Da die Energie, die eine Windenergieanlage aus dem Wind gewinnen kann, stark von der Windgeschwindigkeit abhängt, führt eine höhere Nabenhöhe zu deutlich höheren Erträgen. Zudem verringert sie Turbulenzen, reduziert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Anlage.

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Portrait des evaluierten Anlagentyps: ENERCON E-175

Die ENERCON E-175 EP5 ist eine moderne Windenergieanlage für Standorte mit niedrigen bis mittleren Windgeschwindigkeiten. Für den Windpark Altdorfer Wald wurden drei Varianten geprüft – mit 6 bzw. 7 MW Leistung, 175 Metern Rotordurchmesser und unterschiedlichen Nabenhöhen.

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