Frage der Woche: Warum haben Windenergieanlagen immer drei Rotorblätter?

Windenergieanlagen sind fast immer mit drei Rotorblättern ausgestattet, was hauptsächlich auf die optimale Kombination von Effizienz und Stabilität zurückzuführen ist. Drei Rotorblätter gewährleisten eine gleichmäßige Kraftverteilung und eine aerodynamische Balance, die zu einer maximalen Energieausbeute führt. Dadurch wird die Anlage stabiler und ist weniger anfällig für Schwankungen in der Windströmung. Eine höhere Anzahl von Blättern würde hingegen dazu führen, dass weniger Wind durch die Anlage strömt, was die Leistung verringern könnte. Zudem sorgt die dreiflügelige Konstruktion für eine ruhige und gleichmäßige Drehung, wodurch mechanische Belastungen minimiert werden. Mehr Rotorblätter würden das Gewicht der Anlage erhöhen und sowohl das Fundament als auch den Turm stärker beanspruchen.

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Frage der Woche: Welche Rolle spielt die Nabenhöhe für die Effizienz einer Windenergieanlage?

Die Nabenhöhe beeinflusst die Effizienz einer Windenergieanlage erheblich. Mit zunehmender Höhe sind die Winde stärker und konstanter. Da die Energie, die eine Windenergieanlage aus dem Wind gewinnen kann, stark von der Windgeschwindigkeit abhängt, führt eine höhere Nabenhöhe zu deutlich höheren Erträgen. Zudem verringert sie Turbulenzen, reduziert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Anlage.

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Portrait des evaluierten Anlagentyps: ENERCON E-175

Die ENERCON E-175 EP5 ist eine moderne Windenergieanlage für Standorte mit niedrigen bis mittleren Windgeschwindigkeiten. Für den Windpark Altdorfer Wald wurden drei Varianten geprüft – mit 6 bzw. 7 MW Leistung, 175 Metern Rotordurchmesser und unterschiedlichen Nabenhöhen.

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