Frage der Woche: An wie vielen Tagen pro Jahr gibt es in Deutschland ausreichend Wind zur Stromerzeugung?

Bei 85 Prozent der Tage gab es ausreichend Wind für die Stromerzeugung mit Windenergieanlagen, laut dem Windreport Deutschland des Fraunhofer Instituts, der im Referenzjahr 2018 auf realen Erzeugungsdaten basiert. Somit konnten in Deutschland rund 310 Tage im Jahr effektiv für die Stromerzeugung genutzt werden.
Um eine Windenergieanlage in Betrieb zu nehmen, ist eine Mindestwindgeschwindigkeit in Nabenhöhe erforderlich. Diese Anlaufgeschwindigkeit liegt bei den meisten Anlagen zwischen 2 und 4 Metern pro Sekunde, was einer leichten Brise oder Windstärke 2 auf der Beaufort-Skala entspricht.

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Frage der Woche: Welche Rolle spielt die Nabenhöhe für die Effizienz einer Windenergieanlage?

Die Nabenhöhe beeinflusst die Effizienz einer Windenergieanlage erheblich. Mit zunehmender Höhe sind die Winde stärker und konstanter. Da die Energie, die eine Windenergieanlage aus dem Wind gewinnen kann, stark von der Windgeschwindigkeit abhängt, führt eine höhere Nabenhöhe zu deutlich höheren Erträgen. Zudem verringert sie Turbulenzen, reduziert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Anlage.

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Portrait des evaluierten Anlagentyps: ENERCON E-175

Die ENERCON E-175 EP5 ist eine moderne Windenergieanlage für Standorte mit niedrigen bis mittleren Windgeschwindigkeiten. Für den Windpark Altdorfer Wald wurden drei Varianten geprüft – mit 6 bzw. 7 MW Leistung, 175 Metern Rotordurchmesser und unterschiedlichen Nabenhöhen.

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