Sobald eine Windenergieanlage in Betrieb ist, wird ihr Betriebsverhalten kontinuierlich überwacht – meist von einer zentralen Leitwarte aus. Ziel der Fernüberwachung ist es, Störungen frühzeitig zu erkennen und Stillstandzeiten zu minimieren, um damit die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu verbessern.
Mitarbeitende in der Fernüberwachung verfolgen per Monitor laufend wichtige, über Sensoren an der Anlage erfasste, Betriebsdaten: Windgeschwindigkeit, erzeugte Leistung, Drehzahl oder Statusmeldungen der Steuerung. Bei Störungen versuchen sie zunächst, die Anlage aus der Ferne wieder in Betrieb zu setzen. Gelingt dies nicht, koordinieren sie den Einsatz von Serviceteams vor Ort.
Die Fernüberwachung wird von Herstellern, Betriebsführern, Energieversorgern oder unabhängigen Dienstleistern betrieben und ist ein zentraler Bestandteil eines sicheren und zuverlässigen Anlagenbetriebs.