Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass durch den Betrieb von Windenergieanlagen gefährliche Stoffe wie PFAS (per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) in die Umwelt freigesetzt werden.
Allerdings weist die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) auf die mögliche Verwendung von PFAS in Farben und Beschichtungen hin und schlägt eine Beschränkung dieser Stoffe vor. Dies wird auch von der Windenergiebranche ausdrücklich unterstützt, und viele Hersteller – wie z.B. Nordex – setzen bereits PFAS-freie Alternativen für die Beschichtung von Rotorblättern ein. Die Branche prüft kontinuierlich, ob PFAS in weiteren Komponenten enthalten sind, und ersetzt diese nach Möglichkeit durch umweltverträglichere Lösungen.