Frage der Woche: Haben Windenergieanlagen einen negativen Einfluss auf das Grundwasser?

Nein, Windenergieanlagen stellen nach aktuellem Kenntnisstand keine besondere Gefahr für das Grundwasser dar. Zwar gibt es beim Bau und Betrieb einzelne Berührungspunkte mit dem Grundwasser – etwa durch das Fundament, mögliche Arbeiten im grundwassernahen Bereich oder den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Diese Aspekte werden jedoch bereits in der Planung berücksichtigt und werden von der Genehmigungsbehörde geprüft.

Die dauerhaft versiegelte Fläche ist im Verhältnis zur Umgebung gering, sodass Niederschlagswasser auf den angrenzenden Flächen weiterhin versickern kann. Muss während des Fundamentbaus vorübergehend Grundwasser abgesenkt werden, geschieht dies räumlich und zeitlich begrenzt. Für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gelten zudem besondere Schutzanforderungen. In Wasserschutzgebieten werden darüber hinaus zusätzliche Vorgaben geprüft und festgelegt.