Die Projektträger des Windparks Altdorfer Wald haben zum 30. Juni 2025 den Genehmigungsantrag für die Errichtung von 28 Windenergieanlagen beim Landratsamt Ravensburg eingereicht. Nach intensiver Planung, frühzeitiger Öffentlichkeitsinformation und umfassender fachlicher Vorbereitung markiert dieser Schritt einen wichtigen Meilenstein im Projektverlauf.
Die Antragstellung erfolgt im Rahmen des beschleunigten Genehmigungsverfahrens gemäß § 6 WindBG. Dies ermöglicht einen früheren Einstieg in das Verfahren – auch wenn einzelne Gutachten noch nachgereicht werden müssen. Nach Feststellung der Vollständigkeit durch die Genehmigungsbehörde beginnt die formelle Öffentlichkeitsbeteiligung.
„Nach umfangreichen Untersuchungen und intensivem Austausch mit verschiedenen Akteuren haben wir nun ein aus unserer Sicht planungsrechtlich zulässiges Parklayout“, ergänzt Frank Sauvigny als zweiter Geschäftsführer der Altdorfer Wald. „Damit geben wir unsere Planungen nun in die Hände der Genehmigungsbehörde, die im Verfahren alle relevanten Anspruchsgruppen und Träger öffentlicher Belange entsprechend einbinden wird.“
„Mit der Einreichung des Genehmigungsantrags haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht“, erläutert Andreas Ring, einer der beiden Geschäftsführer der Windpark Altdorfer Wald GmbH. „Doch damit endet unsere Arbeit ja aber nicht und das Projekt wird weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit fordern. Die Anrainerinnen und Anrainer werden wir daher auch weiterhin transparent über den Stand des Verfahrens informieren und den Austausch mit den Menschen vor Ort fortsetzen.“
Bereits im Mai hatten die Projektträger im Rahmen einer zweitägigen Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit Einblicke in das finale Parklayout, das Anlagendesign und den Ablauf des Verfahrens gegeben. Die Projektgesellschaft unterstrich dabei ihr Anliegen, die Öffentlichkeit nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern aktiv und frühzeitig einzubinden.
Technisch setzen die Projektträger auf die Windenergieanlage N175/6.X von Nordex – ein besonders leistungsstarkes Modell mit rund 6,8 MW Nennleistung und 266 Meter Gesamthöhe, das an waldreichen Standorten hohe Stromerträge ermöglicht.
Sobald die Behörde die Vollständigkeit der Unterlagen bestätigt, beginnt das offizielle Beteiligungsverfahren, bei dem auch Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit haben, Stellungnahmen einzureichen.